Meine Meinung

WIE ICH STIMMTE MIT AUSZÜGEN AUS MEINEN LESERBRIEFEN

25.11.18: Schweizer stimmten Nein zur „Selbstbestimmungs-Initiative“
Ich stimmte NEIN, weil ich es als schweizerisch erachte, sich an Verträge zu halten, weil das europäische Ausland die wichtigsten Kunden meiner Firma und der Mehrheit der KMUs sind, weil die Schweiz selber kein Verfassungsgericht hat und internationale Gerichte die Menschenrechte verteidigen und dies auch zu meinem persönlichen Schutz.

10.6.18: Luzerner stimmten Ja zum Energiegesetz
Ich stimmte JA, denn statt aus energiepolitischer Abhängigkeit Geld in ölexportierende Länder zu schicken, die damit aufrüsten, sollten wir die energietechnologische Wertschöpfung bei uns ansiedeln. Damit sichern wir unseren Nachkommen neben der ökologischen auch eine ökonomische Grundlage. Wer meint, das sei gratis und ohne gesetzgeberischen Aufwand zu haben, dem widerspreche ich.

4.3.18: Schweizer stimmten Nein zur „No-Billag-Initiative“
Ich stimmte NEIN, obwohl wir zuhause keinen Fernseher haben. Denn der mediale Zusammenhalt unserer Schweiz ist mir wichtiger als die Aussicht auf die Ersparnis eines Frankens pro Tag. Wer die Werbefinanzierung von Gratismedien und das Pay-TV für Spezialprogramme vom heutigen Einzelangebot zum zukünftigen Hauptkonzept der Schweiz machen will, setzt die politische Freiheit der Konsumfreiheit gleich.

24.9.17: Schweizer stimmten Nein zur Reform der Altervorsorge
Ich stimmte JA, denn die Gegner gewichten ihre je eigenen Gegenargumente, die alle keine parlamentarischen Mehrheiten fanden, mehr als die übergeordnete Gesamtlösung, die das Resultat eines langen parlamentarischen Prozesses ist. Sie schicken den parlamentarischen Prozess in eine weitere Verlängerung und nehmen die Dringlichkeit einer Reform zuwenig ernst.

21.5.17: Luzerner stimmten Nein zu einer Halbierung der Musikschulbeiträge
Ich stimmte Nein, denn Familien mit Beiträgen an die Musikschulkosten ihrer Kinder zu unterstützen ist wichtig. Argumente wurden genügend genannt. Vielleicht eines noch: Der Spareffekt von 1.8 Millionen Franken steht in keinem Verhältnis zum Schaden.

21.5.17: Schweizer stimmten Ja zum neuen Energiegesetz
Ich stimmte JA, denn ich glaube an uns und unsere Kinder, die als gescheite Forscher, findige Techniker und clevere Unternehmer, unabhängig vom Ausland, ihren Energiebedarf decken können. Dabei sichern wir erst noch den Innovations- und Werkplatz Schweiz. Dieses weitsichtige Energiegesetz stellt die Weiche dafür.

12.2.17: Schweizer stimmten Ja zur erleichterten Einbürgerung der 3. Generation
Ich stimmte JA, denn die erleichterte Einbürgerung für Kinder und Jugendliche, deren Eltern bereits hier aufwuchsen, ist in Zeiten knapper Ressourcen dringend nötig. Anstatt diese Menschen und unsere Behörden administrativ und finanziell zu belasten, brauchen wir ihre aktive Mitwirkung als mündige Bürger.

12.2.17: Schweizer stimmten Nein zur Unternehmenssteuerreform III
Ich stimmte JA, denn die Digitalisierung, die steigenden Rohstoffkosten und der anhaltend starke Franken machen unseren Arbeitsgebern das Leben schwer. Jeder Arbeitsplatz bedeutet eine wirtschaftliche Grundlage und persönliche Wertschätzung für einen Arbeiter und seine Mitmenschen zuhause, in seiner Gemeinde, in Kanton und Land. Ich finde jede Bestrebung Arbeitsplätze zu halten und neue zu schaffen eine der wichtigsten Massnahmen für unsere Gesellschaft.

13.12.16: Der Kantonsrat stimmte Ja für eine Steuererhöhung
Ich stimmte JA, denn sie beansprucht Unternehmen wie Private, betrifft aber niedere Einkommen weniger und kann einfach wieder rückgängig gemacht werden, wenn es sie nicht mehr braucht. Die SVP beabsichtigt das Referendum gegen die Steuerhöhung zu ergreifen und bewirkt einen budgetlosen Zustand bis zur Volksabstimmung.

25.9.16: Luzerner stimmten Nein zu höheren Unternehmenssteuern
Ich stimmte NEIN, obwohl ich die Gründe für eine Erhöhung der Unternehmenssteuer verstehen kann. Aber der Zeitpunkt ist denkbar schlecht für unsere Unternehmen: International macht ihnen immer noch der starke Franken zu schaffen. National steht die Abstimmung zur Unternehmenssteuerreform III bevor. Kantonal wäre eine allgemeine Steuererhöhung nötig, welche auch die Unternehmen beträfe.

5.6.16: Schweizer stimmten Nein zur Initiative „Pro Service public“
Ich stimmte Nein, denn wenn der Bund keine Gewinne zur Querfinanzierung anstreben darf, träfe das den „Service public“ der Land- und Berggebiete. Die Lohnbeschränkung in bundesnahen Unternehmen darf nicht als Lockvogel für ein Paket an Forderungen dienen, deren Auswirkungen fatal wären. Zudem würden dem Staat mehr als eine Milliarde Franken Einnahmen von Swisscom, Post und SBB entfallen und die geforderte separate Ausweisung der Grundversorgung wäre reine Bürokratie ohne Mehrwert.

28.2.16: Schweizer stimmten Nein zu „Keine Spekulationen mit Nahrungsmitteln“
Ich stimmte JA, denn wenn es um Lebensmittel geht, die anderen ihre Existenz bedeuten, muss ein Gesetz die fehlende Moral des Marktes und seiner Spekulanten kompensieren.

28.2.16: Schweizer stimmten Nein zur Durchsetzungsinitiative
Ich stimmte NEIN, weil die geforderte Durchsetzungspraxis die Bürokratie explodieren liesse, der polizeistaatliche Strafautomatismus die Wirtschaft verunsichern und gegen die Gewaltentrennung verstossen würde, und eine Verfassung Grundrechte festhalten und keine Strafen regeln soll.

15.11.15: Luzerner stimmten Nein zur Mitfinanzierung der Pflege durch den Kanton
Ich stimmte NEIN, weil dem Kanton Mehrausgaben entstünden, er den Gemeinden Auflagen mäche und letzteren ein wichtiger Sparanreiz abhanden käme.